Freies Konzept | Corporate Design | 2015

Die Baumarkt-Branche ist ein hartes Pflaster. Das wissen wir spätestens seit der Insolvenz von Praktiker und Max Bahr. In einem Markt, in dem alle großen Player im Grunde das selbe Sortiment und Angebot haben, ist es schwierig, herauszustechen. Umso wichtiger, sich durch ein stimmiges und ansprechendes Erscheinungsbild von der Konkurrenz abzuheben und Kunden ein einmaliges Baumarkt-Erlebnis zu bieten.

Dieser Herausforderung haben wir uns für toom Baumarkt gestellt und versucht aufzuzeigen, wie man sich als Baumarkt heute spezieller präsentieren kann.

Respekt, wer’s selber macht.

Seit Anfang 2015 ist toom bereits auf dem richtigen Weg und hat zuletzt seinen Marken-Claim geändert:

toom_Logo_alt

Der neue Claim „Respekt, wer’s selber macht“ orientiert sich bereits am aktuellen Trend von DIY-Projekten. Wir wollten nun den Look und das Baumarkt-Konzept stärker in diesen Themenbereich bringen. Auf Basis unserer Marken-Analyse haben wir zwei Wege definiert, durch die sich toom im Markt differenzieren kann:

  1. Der Claim muss sich in der Logo-Gestaltung stärker widerspiegeln: Um den einzigartigen Kern „Do it yourself“ nach außen zu tragen und visuell einprägsam zu sein.
  2. Das generische Retail-Konzept muss zeitgemäßer werden und auch hier den DIY-Gedanken weiterentwickeln: Um relevante Themen zu besetzen, die den Kunden bewegen und sich weitertragen lassen.

toom_original_skizze

 

Der Neue Look

Aus der Selbstdarstellung von toom lässt sich eine klare Mission erkennen, die wir moderner definiert haben: toom Baumarkt ist der Enabler für alle DIY-Fans und unterstützt bei der Realisierung von eigenen Projekten.

Diese Mission übersetzen wir wie folgt in das visuelle Erscheinungsbild:

Toom_logo_Vermaßung

toom_brushed_logo_loop_new

Die Farben Rot und Orange kommen bereits oft genug in der Branche vor und sind damit als Farb-Ansatz aus dem Rennen. Blau und Gelb waren bis vor einiger Zeit noch stark besetzt, inzwischen aber frei. Um uns zu differenzieren, haben wir uns daher für ein starkes Gelb in Kombination mit Schwarz entschiedene. Das stärkt die Abgrenzung zur Konkurrenz. Je nach Einsatzbereich und Thema, lassen sich im Hintergrund abgedunkelte Bau- und Werkzeug-Stils einsetzen.

toom_background

toom_brushed_Logo_wall

Das Gesamtbild des Logos soll an einen Hammerkopf erinnern, die Winkel und Struktur der Typografie und vor allem das „T“ ähneln einem aufgeklappten Zollstock. Alles in allem wirkt das Logo damit auch in Dynamik sehr stabil.

Der DIY-Gedanke bestimmt die Gestaltung und muss omnipräsent sein. Deswegen ist ein Hauptkommunikationsmittel die toom Bauanleitung. Die Anleitung wirkt wie eine kreative, aber trotzdem präzise und ordentliche Architektur Skizze, die verstärkt am POS eingesetzt werden kann. Sie bietet einen besonderen Service, indem der Konsument zum „Selber machen“ inspiriert und unterstützt wird.

toom_bauanleitung_1

(Zur Vergrößerung, Seiten anklicken)

 

Das Retail-Konzept

Auch im Shop-Konzept spiegelt sich die Positionierung als DIY-Enabler wieder und kann eine neue Customer-Experience schaffen. Um sich vom klassischen Baumarkt-Erlebnis abzuheben, werden vereinzelte Projekt-Stationen und Showrooms integriert, die zum einen inspirieren und zum anderen unterstützen sollen. Ich erhalte eine Idee für ein neues DIY-Projekt und kann direkt alle dafür benötigten Materialien zentral finden und mitnehmen.

www.J-Rode-Fotografie.de

Weiteres Extra im Shop-Konzept ist der Service, vor Ort Hand anlegen zu können. Dafür wird ein Werkstatt-Bereich integriert, in dem Tool-Sharing, Workshops und Events angeboten werden.

DIY_STore_Area_new

 

 

IDEE UND UMSETZUNG:

Hagen Reiling & Marvin Kasten

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